Bundeswertpapiere: Zinsen vom Staat
Von Michael Lorenz (ML)Bundeswertpapiere sind bei Anlegern, die auf Nummer sicher gehen möchten, sehr beliebt. Im vergangenen Jahr sind die Zinsen für solche Papiere angestiegen. Das Prinzip: Der Sparer leiht dem Staat Geld und erhält dafür Zinsen, das Verlustrisiko ist minimal, denn schließlich bürgt der Bund mit seinem Vermögen und dem Steueraufkommen für die Schulden.
Aufgelegt werden Bundeswertpapiere von der Deutschen Finanzagentur, Frankfurt am Main. Kauft der Sparer sie direkt bei der Agentur, zahlt er weder Gebühren für den Erwerb noch für das Depot. Zudem akzeptiert der Bund Einmalanlagen ab 50 Euro. Erfolgt der Kauf über eine Bank, beträgt die Mindestanlagesummen hingegen meist 1.500 oder 5.000 Euro und fallen außerdem Depot- und Verwaltungsgebühren an.

