Das passende Grundstück für ein Eigenheim finden
Von Michael Lorenz (ML)Bei einem Bau treten immer wieder Schwierigkeiten auf. Manche können umgehend beseitigt werden, andere verursachen eine Verzögerung des Weiterbaus und zusätzliche Kosten. Durch derartige unvorhersehbare Kosten kann die ganze Baufinanzierung des Bauherren ins Wanken kommen. Ein großes Problem ist dabei immer wieder der Boden. Was dort drinsteckt, kann Bauherren viel Geld kosten und die Baufinanzierung auf den Kopf stellen.
Der Baugrund als Risikofaktor
Ein großes Problem ist oft die Beschaffenheit des Baugrundes, sie kann dazu führen, dass das Grundstück nur mit großen Einschränkungen bebaut werden kann. Auch eine unzureichende Tragfähigkeit des Bodens wirkt sich negativ auf das Bauvorhaben aus. Liegen beispielsweise im Untergrund so genannte kompressible Bodenschichten beeinträchtigt dies die Tragfähigkeit negativ. Problematisch sind auch Grundstücke die durch Bodenaufschüttung entstanden. Fachleute sprechen von einem nicht gewachsenen Untergrund. Wurde beim Aufschütten der Boden nicht entsprechend verdichtet, ist er von seiner Tragfähigkeit nicht für eine Bebauung geeignet. Wasserführende Bodenschichten sind ebenfalls alles andere als optimal für den Hausbau. Treten derartige Probleme auf, muss mit gewaltigen Mehrkosten gerechnet werden. Die mühsam kalkulierte Baufinanzierung kann man dann vergessen. Sie ist Makulatur. Viele Bauherren mussten ihren Traum vom Eigenheim begraben, weil der Untergrund nicht tragfähig war. Um dieser Situation vorzubeugen, sollte der Bauherr unbedingt einen Passus im Notarvertrag einbauen, in dem der Verkäufer zusichert, dass das Grundstück für eine Bebauung geeignet ist. Zwar ist dies keine absolute Sicherheit, da auch dann noch der Boden nicht bebaut werden kann, wenn es der Verkäufer nicht besser wusste, allerdings würde dann im Zweifelsfall immer ein Gutachten erstellt werden, damit der Verkäufer nicht in Regress genommen werden kann. Ein Baugrundgutachten ist immer noch billiger als das Instandsetzen des Grundstücks.
Altlasten sind das Damoklesschwert der Finanzierung
Eine finanzielle Katastrophe sind Altlasten im Boden. Wer ein Grundstück erworben hat, das mit Chemikalien oder Öl verseucht ist, muss die Sanierungskosten selbst übernehmen. Dabei ist es unbeachtlich, ob der Bauherr diese Altlasten verursacht hat. Über einhunderttausend Euro kostet eine Bodensanierung. Dies kann selbst Bauherren noch drohen, die gutgläubig vor Jahrzehnten Grund und Boden erworben haben und nun beispielsweise festgestellt wurde, dass dort Chemikalien gelagert wurden. Eine Chance das abzuwenden besteht kaum. Ein weiteres Problem, das im Boden verborgen ist, ist der Grundwasserspiegel. Wie ein Grundstück genutzt werden kann, hängt auch von der Höhe des Grundwasserspiegels ab. Ein stark ansteigendes Grundwasser verursacht ebenfalls erhebliche Zusatzkosten. So kann das Eindringen von Wasser durch eine massive Bodenwanne verhindert werden.
BaufinanzierungDas passende Grundstück für ein Eigenheim findenEine finanzielle Katastrophe sind Altlasten im Boden. Wer ein Grundstück erworben hat, das mit Chemikalien oder Öl verseucht ist, muss die Sanierungskosten selbst übernehmen. Dabei ist es unbeachtlich, ob der Bauherr diese Altlasten verursacht hat. Über einhunderttausend Euro kostet eine Bodensanierung. Dies kann selbst Bauherren noch drohen, die gutgläubig vor Jahrzehnten Grund und Boden erworben haben und nun beispielsweise festgestellt wurde, dass dort Chemikalien gelagert wurden. Eine Chance das abzuwenden besteht kaum. Ein weiteres Problem, das im Boden verborgen ist, ist der Grundwasserspiegel. Wie ein Grundstück genutzt werden kann, hängt auch von der Höhe des Grundwasserspiegels ab. Ein stark ansteigendes Grundwasser verursacht ebenfalls erhebliche Zusatzkosten. So kann das Eindringen von Wasser durch eine massive Bodenwanne verhindert werden.

